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Frühling 1945 in Deutschland. In einem kleinen Dorf leben sieben Jungen, relativ unberührt vom Kriegsgeschehen. Sie spielen Cowboy und Indianer, machen erste Erfahrungen in der Liebe, mit Alkohol, mit kleinen Streichen. Eines Tages erhalten sie die Einberufung in den Kriegsdienst. Ohne Grundausbildung werden sie sofort an einer kleinen Brücke inmitten ihrer Heimatstadt eingesetzt, mit dem Befehl, die Brücke vor den herrannahenden amerikanischen Truppen zu verteidigen. Begeistert nehmen sie ihre neue Aufgabe an.

Die Stückfassung, geschrieben und zusammengestellt vom adk-Regiestudenten Simon Eifeler, basiert auf dem 1958 von Manfred Gregor verfassten Roman, sowie auf dem Drehbuch der Filmfassung von Bernhard Wicki (1959). Manfred Gregor beschließt seinen Roman mit den Worten: „Die Jugend ist nicht gut oder schlecht. Sie ist so wie die Zeit, in der sie lebt.“ – Diese These steht im Zentrum der Inszenierung. Sie ist keine Neuauflage des Filmes, sondern konzentriert sich ausschließlich auf die Sicht der Jugendlichen – wie sie die Welt wahrnehmen, welche Wünsche, Träume und Erlebnisse sie haben, wie sie über Krieg, Heldentum, die Liebe und den Tod denken. Der Zuschauer begleitet die Jugendlichen in ihrem Weg über die Brücke in das, durch Kriegserlebnisse erzwungene, Erwachsensein.

Mit: Henry Braun, Sven Clos, Matthias Höller, Christian Peters, Michael Schlecht, Johannes Schmid, Manuel Stahl, Annegret Taube, Franziska Theiner
Regie: Simon Eifeler
Regieassistent: Verena Sciesielski

Premiere: 29.04.2008